Wohnen & Lebensraum

Fachbereich Wohnen & Lebensraum

Wir entwickeln innovative und bedürfnisgerechte Wohn- und Quartierkonzepte, arbeiten partizipativ und sehen in der Sozialraumorientierung eine grosse Chance für die Zukunft des Wohnens.

Unsere Dienstleistungen für Institutionen, Gemeinden und Genossenschaften umfassen u.a.:

  • Organisation, Begleitung und Moderation von Partizipationsprozessen
  • Bedürfnisanalysen zum Wohnen und Lebensraum
  • Koordination von Nutzeransprüchen bei Bauvorhaben
  • (partizipative) Entwicklung von Wohn-, Quartier- und Betriebskonzepten
  • Beratung zum bedürfnisgerechten Bauen
  • Referate, Workshops und Publikationen zum Wohnen und Leben im Alter

Aktuelle Projekte

 

Partizipationsprozess GuLiA «Gutes Leben im Alter»

Das Projekt «Gutes Leben im Alter» (GuLiA) des Instituts Neumünster untersuchte, wie Bewohnerinnen und Bewohnern im Alter ein gutes Leben auf und rund um das Stiftungsareal in Zollikerberg gelingt.
Bei der Bearbeitung der komplexen Fragestellungen zum guten Leben und Wohnen im Alter erarbeiteten wir gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Vision für die Zukunft des Areals und beleuchteten nicht nur geeignete Wohn- oder Versorgungsstrukturen, sondern bezogen auch den gesamten Sozialraum mit ein. Der strukturierte Beteiligungsprozess mit allen Anspruchsgruppen auf dem Areal half, wichtige Prozesse in Gang zu setzen und trägt nachhaltig dazu bei, die Lebensqualität auf dem Areal zu erhalten und zu verbessern.

Laufzeit: Juli 2017 - Mai 2018

 

Zukunftswerkstatt Freiwilligenarbeit - Quo Vadis?

Ziel der Zukunftswerkstatt "Freiwilligenarbeit - Quo Vadis?" war zu identifizieren, welche Potentiale, Ressourcen, und Kompetenzen auf Seite der Freiwilligen bestehen und wo sie diese im Vergleich zu heute zielgerichteter und stärker bedürfnisorientiert einsetzen können. Durch die Zukunftswerkstatt wurden Schwächen bei der Einsatzplanung und bei gewissen Aufgabenverteilungen klar. In Kooperation mit den freiwilligen Mitarbeitenden konnten Massnahmen abgeleitet werden, wie diese aufgehoben werden können. Ein neues Ausbildungs- und Vernetzungskonzept sind Resultate aus dem Workshop.

Laufzeit: seit Januar 2018

 

Areal-App: Wohnen vernetzt

Ziel des Projektes ist es, eine altersgerechte, einfach bedienbare digitale Plattform zu entwickeln, welche es ermöglicht, auf die Alltagsbedürfnisse unserer Bewohnerinnen und Bewohner schneller und zeitnaher reagieren zu können. Die Projektidee beinhaltet eine digitale Applikation, welche an eine analoge Anlaufstelle angebunden ist: Eine Ansprechperson vor Ort erfasst digitale Anfragen, nimmt Anrufe entgegen und übernimmt das Schnittstellen-Management. Sie ist mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, freiwillig Tätigen und allen relevanten Partnern - vom technischen Dienst bis zur Therapiebuchung - in Kontakt, erkennt die Bedürfnisse der Klienten, und bringt die Bewohnenden mit den entsprechenden Stellen zusammen. Dieses Angebot soll massgeblich dazu beitragen, dass ältere Menschen so lange wie möglich zuhause wohnen bleiben können.

Laufzeit: ab Juli 2018

 

Zukunft Wohnen im Alter – Trends und Strategien

Aktuelle Forschungsresultate zu den Wohnbedürfnissen älterer Personen weisen klar in Richtung autonomer Wohnformen mit bedarfsorientierten Dienstleistungen auch bei Pflegebedürftigkeit. In Kooperation mit den Betriebsleitungen in den Alterszentren der Stiftung wird erarbeitet, inwiefern innovative Wohnformen für das Alter bedürfnisorientiert umgesetzt werden können. Für die Strategieentwicklung werden psychologische, betriebswirtschaftliche und arbeitsorganisatorische Aspekte berücksichtigt. Die Erkenntnisse aus unseren Praxisbetrieben werden der Allgemeinheit durch Publikationen zugänglich gemacht.

Laufzeit: Oktober 2016 - Mai 2017

Ausgewählte Publikationen